Freitag, 25.9., um 14.30 Uhr auf n-tv
Antonia Rados zeigt den harten Alltag für Truppen und Zivilisten im afghanischen Zermürbungskrieg. Dabei liefert die Korrespondentin vielfältige Eindrücke: So besucht sie beispielsweise Familien, deren Kinder von Taliban entführt worden sind oder interviewt im Hochsicherheitstrakt eines Gefängnisses Selbstmordattentäter.
Krieg gegen die Taliban, Attentate, Bombenanschläge - fast täglich kommen neue Hiobsbotschaften aus Pakistan, der neuen Heimat des islamistischen Terrors, einem Land am Rande des Zusammenbruchs. Die pakistanische Journalistin Sharmeen Obaid-Chinoy begibt sich auf eine gefährliche Reise durch ihr krisengeschütteltes Heimatland, um herauszufinden, warum der Einfluss der Taliban in Pakistan wächst und warum sich immer mehr junge Männer den Rebellen anschließen.
Als Mariam dem Schuhmacher Raschid zur Frau gegeben wird, ist sie gerade fünfzehn, dreißig Jahre jünger als ihr Mann. Die uneheliche Tochter eines Kinobesitzers ist isoliert auf dem Lande aufgewachsen, und auch das Leben als Ehefrau des launischen Raschid in der afghanischen Hauptstadt Kabul hält für sie nicht viel Gutes bereit. Lange Jahre der Unterdrückung und des Leidens gehen ins Land, bis Raschid eine zweite Frau heiratet, ein junges Mädchen aus der Nachbarschaft. Mit Laila und ihren Kindern verändert sich das Leben von Mariam auf eine Weise, wie sie es sich nie erträumt hätte.
Es war eine der größten Offensiven der vergangenen Jahre: Nato-Truppen und Regierungseinheiten haben sich bei Kandahar schwere Kämpfe mit den Taliban geliefert. Nach Behördenangaben wurden hunderte Taliban-Kämpfer getötet, andere vertrieben - eine unabhängige Bestätigung gibt es nicht.