In der vergangenen Woche gab die Leitung des "One Laptop per Child"-Projekts (OLPC) eine lange erwartete, aber auch sehr umstrittene Entscheidung bekannt: Auf den grün-weißen Maschinen, die als Bildungscomputer für Kinder in den Entwicklungsländern gedacht sind, soll bald auch Microsoft Windows laufen – und nicht nur die auf dem freien Betriebssystem Linux basierende, neuartige Oberfläche "Sugar", die bislang der Standard war. In einem Interview sagte Projektgründer Nicholas Negroponte, der Schritt sei notwendig, um die globale Akzeptanz des einst als "100-Dollar-Laptop" bekannten Rechners deutlich zu erhöhen, etwas, was er seit Langem wünsche.